Wie funktioniert Kinesiologie und was sagt dir der Muskeltest über deine Gesundheit?

Die Kinesiologie ist eine ganzheitliche Heil– und Behandlungsmethode, die neuestes medizinisches Wissen mit dem jahrtausendealten Konzept der Lebensenergie aus den östlichen Traditionen verbindet.

Lebensenergie ist die Kraft, die dich gesund macht und gesund hält.

„Je mehr Lebensenergie du hast, desto gesünder bist du. Je besser die Lebensenergie frei in deinem Körper fließen kann, desto besser fühlst du dich, sowohl körperlich als auch geistig und seelisch.“

In der Kinesiologie, der sogenannten „Lehre der Bewegung“ (Kinetik) geht es in erster Linie darum, das Energieniveau im menschlichen Organismus zu erhöhen, die Selbstheilungskräfte anzuregen und dadurch die Gesundheit zu stabilisieren bzw. wiederherzustellen.
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Das Konzept der Lebensenergie besteht bereits seit tausenden von Jahren. In unterschiedlichsten Kulturen wie z.B. der fernöstlichen Lehre ist die Rede von feinstofflicher Energie, die unsere Muskeln und Organe durchfließt und alle lebenden Zellen und Gewebe durchdringt.


Was ist Lebensenergie?


Wer sich also die Frage stellt: „Wie funktioniert Kinesiologie?“, der stellt sich gleichzeitig die Frage: „Wie funktioniert Lebensenergie?“

Nun: kurz gefasst wird uns die Physik, dass die Gesamtheit der Schöpfung aus Ebenen von Energie aufgebaut ist. Eine innerhalb der anderen wie eine Zwiebel. Die neuesten Entdeckungen der Wissenschaft weisen darauf hin, dass es verschiedene Typen von Elementarteilchen gibt, welche die Grundlage der Schöpfung darstellen.

Kleinste Teilchen wie Neutronen und Protonen bauen einen Atomkern auf, der wiederum Baustein eines Atoms ist. Aus Atomen entstehen dann Moleküle und diese bilden verschiedenste Formen der Erscheinungen und bauen so unser gesamtes sichtbares Universum auf.

Die Zeiten, in denen man glaubte, dass die Materie unzerstörbar sei, sind vorbei. Immer feinere Schichten entdeckt die Wissenschaft und scheinbar ist kein Ende in Sicht. Unter der feinsten Schicht liegt das unendliche immerwährende Sein, die pure Existenz, welche weder Materie noch Energie ist.

Lebensenergie beschreibt das, was uns mit dem reinen Sein verbindet – mit dem, was unter der feinsten Schicht von alldem liegt, was ich gerade beschrieben habe.
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Lebensenergie durchdringt alles Lebendige und hat die Aufgabe, den Organismus mit feinstofflicher Energie zu versorgen, so wie das Blut im Blutkreislauf Nährstoffe zu unseren Organen transportiert.

Lebensenergie fließt in Energiebahnen, so genannten Meridianen. Durch verschiedenste Situationen ist diese Lebensenergie geschwächt oder blockiert. Ganz wie auch unser Blut bspw. von einer eiweißlastigen Ernährung aus tierischem Eiweiß zu dickflüssig wird und deshalb nicht mehr schnell genug fließen kann, so ist auch die Fließgeschwindigkeit der Lebensenergie abhängig davon, was wir unserem Organismus zu führen bzw. zumuten.


Die Entwicklung deines Potentials ist dein Geburtsrecht


Die Entwicklung des wahren Potentials und die volle Entfaltung ist das Geburtsrecht jedes Menschen. Auf dieses Ziel richtet sich unser gesamter Lebensweg aus. Jeder von uns ist bestrebt sich gut zu fühlen sowohl körperlich als auch seelisch und geistig.

Das Ziel der kinesiologischen Arbeit ist es, die Ursachen für die verändert fließende Lebensenergie aufzuspüren und zu beheben.

„Wer will, findet Wege und wer nicht will findet Gründe.“
Dieses Sprichwort gehört zu denen, die ich vor allem vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen in der kinesiologischen Arbeit nicht unterschreiben kann.

Es gibt Gründe dafür, dass wir etwas nicht können. Und diese liegen sicherlich nicht darin, dass wir es nicht wollen! Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch danach strebt, sich gesund und gut zu fühlen.

Nur ist einfach etwas dazwischen gekommen. Etwas, was sich in den meisten Fällen einfach „Leben“ nennt: Alle Anforderungen des Alltags, die an uns gestellt werden und vieles, was uns heute gar nicht mehr bewusst ist und dessen Ursprung in der Kindheit und weiter zurück liegt.

Die Gründe für unsere Erschöpfung, unsere Krankheiten, unseren inneren Ärger oder unsere Beziehungsprobleme sind mannigfaltig und ganz individuell.

Denn:
„Kein Mensch gleich dem anderen!“
Und an dieser Stelle kommt der Muskeltest ins Spiel…

Der Muskeltest als „Diagnoseinstrument“


Und wie funktioniert Kinesiologie dann nun im Detail?

Der kinesiologische Muskeltest ist das Hauptwerkzeug in der bioenergetischen Arbeit, die in meine intuitive Beratung einfließt. Deswegen habe ich mich entschlossen, hierzu einige Inhalte und Anleitungen zu verfassen, die dir helfen den Muskeltest zu verstehen. Solltest du ihn schon beherrschen, dann bieten dir meine Ausführungen hoffentlich ein paar Zusatzinformationen und Anregungen für den richtigen Einsatz.

Ein kinesiologischer Muskeltest dient dazu, den Körper auf Dysbalancen, Ungleichgewichte, Stress und Erschöpfungszustände abzusuchen.

Er ist das einfachste und dazu noch außerordentlich präzise Diagnoseinstrument der alternativen Medizin, mit dem du Auskunft über den Zustand deines Körpers, deine Seele und deinem Geist erhältst.

„Ein kinesiologischer Muskeltest ist ein sehr präzises und kostengünstiges Diagnoseinstument der neuen Zeit, welches universal einsetzbar ist.“

Im Bioresonanzbereich gibt es schon so einige Diagnosegeräte, die ebenfalls sehr genau arbeiten. Das Prinzip hinter diesen Geräten und dem Muskeltest ist identisch und sehr simpel:

Die Geräte zeichnen z.B. über Elektroden die körpereigenen „Schwingungen“ auf.

Hinter dieser Aufzeichnung steckt das „Frequenzdenken“: Die Quantenphysik lehrt uns, dass alle Materieteilchen sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter haben. Jede Substanz (Zelle, Organ, Bakterien usw.) hat also nicht nur eine körperliche Form, sondern auch ein unverwechselbares Wellenmuster, d.h. eine spezifische elektromagnetische Abstrahlung.
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Wie der kinesiologische Muskeltest sucht auch ein Bioresonanzgerät in deinen Körper nach Abweichungen von den typischen Mustern. So können genaue Rückschlüsse auf Belastungen des Körpers oder Schwachstellen im Organismus gezogen werden.

Es gibt sogar spezielle Geräte zur Meridiananalyse, die dir helfen, Ursachen für Krankheiten auszumachen und Störfaktoren in deiner Umgebung zu erkennen. Meist können diese Geräte nicht nur eine genaue Diagnose erstellen, sondern auch den Körper mit neuen Schwingungen wieder aufpeppen und ihn dabei unterstützen, gesund zu werden.

Doch zur nachhaltigen Wirksamkeit an anderer Stelle mehr… In jedem Fall bieten die Diagnosegeräte schon eine ganze Menge. Ein Klassiker für die Analyse des Schwingungsfeldes ist z.B. der TimeWaver. Er kostet neu in etwa um die 20.000 Euro.

Der entscheidende Vorteil vom kinesiologischen Muskeltest ist – wie du dir unschwer denken kannst, dass du dafür nicht erst ein teures Gerät anschaffen musst. Wer würde schon Beträge wie 20.000 Euro für seine Gesundheit investieren? Und noch dazu die komplizierte Bedienung des Gerätes erlernen?

Für einen Laien ist das sicherlich nicht der richtige Weg zur Gesundheit. Also bleibt der Weg zum Therapeuten, der in ein solches Gerät investiert hat. Er muss aber auch von dir den entsprechenden Preis für ihre Arbeit verlangen, um die Investition und die Einarbeitungszeit in die Gerätebedienung zu (re-)finanzieren…

Diese Tatsache allein verschafft dem Muskeltest einen elementaren Vorteil in der täglichen Praxis der ganzheitlichen Gesundheitsfürsorge. Denn:

„Je einfacher die Diagnoseinstrumente, desto universeller bzw. umfangreicher das Einsatzgebiet und desto größer das Spektrum der Ursachenbetrachtung.“

Angenommen eine 35-jährige Frau kommt zu mir in die Behandlung und hat ein spezifisches Problem – sagen wir mal: eine Gewichtsproblematik. Dann haben sich oftmals mehrere Ursachen zu dem Problemkomplex zusammengefügt. Ursachen, bei denen ich alle Ebenen auf dem Zettel haben muss: die organische, die biochemische, die mentale, die emotionale, die energetische und die seelische Ebene.

Und das für 35 Jahre mit etlichen Erlebnissen und Begebenheiten, die zu diesem Problemkomplex geführt haben (können)! Mein Verstand würde vermutlich „Error“ schreien, wenn ich versuchen würde, all das logisch zu erfassen.

Mit dem kinesiologischen Muskeltest hast du jedoch ein Werkzeug an der Hand, mit dem all diese Ebenen mit erfasst werden.


Wie läuft ein kinesiologischer Muskeltest ab?


Die Testung kann theoretisch an jedem Muskel durchgeführt werden, ist jedoch an einigen Muskeln praktikabler als an anderen. Am häufigsten wird der Armmuskeltest durchgeführt, bei welchem der Deltamuskel getestet wird.

Für den Test wird bis zu einer Dauer von maximal 3 Sekunden ein Druck auf den entsprechenden Muskel ausgeübt, d.h.

„Der Muskeltest ist kein Hokus-Pokus, sondern eine handfeste physikalische Begebenheit!“

Der Druck ist gerade so fest, dass festgestellt werden kann, ob der Muskel dem Druck standhalten kann oder ob er nachgibt.

Meist schon innerhalb der ersten Sekunden ist sowohl für den Getesteten als auch für den Tester spürbar, ob der Muskel in der Lage ist, das dazugehörige Gelenk (beim Arm also das Schultergelenk) gegen den Druck zu verschließen oder nicht.

In der Kinesiologie sprechen wir von „Einrasten“. Dies lässt sich schon innerhalb eines Radius‘ von ca. 5 cm feststellen und ist gerade bei geübten Testern auch unter ganz sanftem Druck schon spürbar.

Ist dein Organismus insgesamt geschwächt oder einem Stressor ausgesetzt, wie z.B. einem Stoff, den du nicht verträgst, dann gibt der Arm nach. Besteht kein Stress, so hält der Arm stand.


Funktioniert ein kinesiologischer Muskeltestauch bei gut trainierten Muskeln?


Wenn du jetzt also meinst, du müsstest nur häufig genug ins Fitness-Studio gehen und könntest dann den Muskeltest beeinflussen, dann muss ich dich enttäuschen ;-(

„Ein kinesiologischer Muskeltest dient nicht dazu, den Trainingszustand des Muskels zu überprüfen. Er überprüft vielmehr den Energiezustand des Muskels.“

Der kinesiologische Muskeltest geht auf den Begründer Dr. George Goodheart zurück. Er war ein amerikanischer Chiropraktiker, der bei seiner Arbeit zufällig auf den Zusammenhang zwischen der Muskelspannung und unseren Gedanken, Gefühlen und Organen gestoßen ist.

Er war neugierig genug, um dieses Phänomen ausführlich zu ergründen und ihm haben wir es heute zu verdanken, dass diese Methode immer bekannter wird.

Vermutlich ist das Wissen um die Zusammenhänge zwischen diesen drei Aspekten unseres Seins keine große Neuigkeit für dich. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass dieses Wissen schon in den indigenen Völkern und alten Kulturen genutzt wurde. Mitunter wurde auch schon vor tausenden von Jahren mit einer solchen Technik wie dem Muskeltest gearbeitet – Medizinmänner und andere Heiler die Menschen mit dieser Methode auf ganzheitlichem Wege zur Gesundheit geführt.

In der westlichen Welt und Medizin ist diese Sichtweise vergleichsweise jung und Dr. Goodheart haben wir es zu verdanken, dass dieses Wissen wieder mehr und mehr in der Medizin ankommt.


Wie ist der kinesiologische Muskeltest zu erklären?


Die Eigenschaft eines Muskels stark zu bleiben oder bei Druck nachzugeben lässt sich auf die Zusammenarbeit unserer Gehirnhälften zurückführen. Die linke und rechte Gehirnhälften haben unterschiedliche Funktionen. Dies zu erläutern sprengt den Rahmen dieses Beitrags…

Hier nur soviel:

„Je besser deine Gehirnhälften zusammenarbeiten, desto besser kannst du auch dein gesamtes Potential nutzen.“

Macht Sinn, oder? 😉

Man spricht in diesem Fall von gut synchronisierten Gehirnhälften. Du kannst dir das in etwa so vorstellen, wie bei einem Motor. Ich bin zwar kein Spezialist in diesem Bereich ;-), doch so viel weiß ich: Wenn ein Zylinder seine Arbeit nicht mehr richtig macht, dann fährt das Auto „nicht rund“. Es bleibt zwar nicht stehen, aber es „zieht“ auch nicht mehr richtig.

Mit dem Gehirn ist das ähnlich. Arbeiten die Gehirnhälften aufgrund eines Belastungszustandes nicht richtig zusammen, so entsteht Stress. Ein solches Ungleichgewicht gibt sich auch wieder, wenn wir nicht mehr mit dem Stressauslöser in Kontakt sind, bzw. uns von der Belastung erholt haben.

Je länger und häufiger du aber mit Stressauslösern (z.B. in unserem Alltag) zu tun hast, die zu diesem Ungleichgewicht in deinem Gehirn führen, desto chronischer wird dieser Zustand der fehlenden Synchronizität und desto schwerer fällt es deinem Organismus, die Balance von allein wieder zu finden.

Manchmal reicht auch ein sehr starkes, stressauslösendes Ereignis und der Zustand des Ungleichgewichts verfestigt sich so sehr im Körper, dass dieser trotz längerer Erholungsphase den Weg zum Ausgangszustand nicht mehr findet.

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Auch ganz alltägliche Tätigkeiten können dazu führen, dass deine Gehirnhälften nicht mehr synchron arbeiten, z.B. Autofahren oder Arbeiten am Computer.

Oftmals sind es ganz einfache Übungen, die du nutzen kannst, um wieder in deine Kraft zu kommen.

Die schlechte Synchronisation der Gehirnhälften hat einen unmittelbaren Einfluss auf den Muskeltonus, d.h. die Muskelspannung in unserem Körper. Und die nachlassende Muskelspannung ist es, die ein kinesiologischer Muskeltest zu Tage fördert.

 

Swantje Gebauer

About the Author

Swantje Gebauer

Swantje Gebauer ist Kinesiologin und Gründerin der Akademie für inneren & äußeren Wandel. Sie hilft dir blockierende Glaubenssätze zu lösen und den Muskeltest bei dir selbst anzuwenden, damit du die Antworten deines Körpers noch besser wahrnehmen kannst.

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